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Ein luftig-leichter Panamahut oder ein strapazierfähiger Cowboyhut?
Hutformen sind so unterschiedlich und vielfältig wie die Köpfe, die sie bedecken. Hier finden Sie die zahlreichen Varianten und die Hutform, die perfekt zu Ihnen passt!

 


 

Klassiker


Unter einem Hutklassiker versteht man einen nie aus der Mode kommenden und immer stilsicheren Hut, der schon von vielen großen Köpfen der letzten Jahrzehnte getragen wurde. Mit einem solchen Klassiker sind Sie bei jeder Gelegenheit stilecht und modisch gekleidet.

  • Barett: Ein Barett ist eine flache, runde oder eckige Kopfbedeckung, die aus Wolle, Samt oder Seide besteht und Verzierungen haben kann.
  • Baskenmütze: Mit dem Barett verwandte flache, runde Mütze aus Wolle oder Filz, meistens mit einem kurzen Stummel in der Mitte.
  • Fedora: Ein klassischer Hut mit nach unten gebogener Krempe und tellerförmigen Einbuchtungen zu beiden Seiten der Hutkrone, der ursprünglich aus weichem Filz gefertigt wurde. Die charakteristischen Dellen im vorderen Kopfteil dienen u. a. dem praktischen Griff beim Hutziehen und geben der Kopfbedeckung ein schmeichelndes, weniger formelles Aussehen. Ein altbewährter Vertreter des Fedora ist der Bogarthut, der nach seinem berühmten Träger Humphrey Bogart benannt wurde.
  • Melone: Die Melone ist ein abgerundeter Hut mit fester, nach oben gerollter Krempe aus zumeist steifem Filzmaterial. Ursprünglich wurde die Melone in klassischem Schwarz bei Pferdeausritten getragen. Andere Namen für die Melone sind nach dem englischen Erfinder Bowler bzw. Coke oder Derby nach ihren bekanntesten Trägern.
  • Panamahut: Der Panamahut wird bei seiner Herstellung durch Feuchtigkeit, Druck und Wärme mit einem Hammer und einem Bügeleisen in seine spezifische Form gebracht.
  • Tirolerhut: Der typische Tirolerhut ist ein grüner, spitz zulaufender Filzhut mit etwa handbreiter Hutkrempe. Mittlerweile gibt es allerdings verschiedene Ausführungen in Hinsicht auf Farbe und Breite der Krempe, die meist durch ihre Ursprungsländer geprägt sind.
  • Zylinder: Der Zylinder ist ein meist glänzend schwarzer, starrer Hut mit zylindrischer Form und konkav gebogener, fester Krempe. Eine Unterart des Zylinders bildet dabei der Ofenrohrhut, welcher sich zeitweise in den USA etablierte und senkrechte Seiten hatte. Der Chapeau Claque (Klappzylinder) ist eine besonders praktische Form des Zylinders, da er sich zusammengeklappt leicht und materialschonend transportieren lässt.

 

Westernhüte


Der Westernhut, der eine zum Symbol des Wilden Westens stilisierte Kopfbekleidung nordamerikanischer Viehhüter darstellt, erlangte insbesondere durch Westernfilme Kultstatus und avancierte zum weltweiten Verkaufsschlager.

  • Klassischer Cowboyhut: Der traditionelle Westernhut kann aus diversen Materialien gefertigt sein, sei es aus Filz, Stroh oder dem klassischen Leder. Gemeinsam haben alle Westernhüte jedoch den hohen Kopfteil mit einer tropfenförmigen Einbuchtung und eine breite, nach oben gebogene Krempe. Häufig ist der Rand des Hutes formbar, so dass der Cowboyhut einen persönlichen Charakter bekommt.
  • Traveller: Der Traveller ist der sportlichste aller Westernhüte. Mit leicht nach unten abfallender Krempe und einer charakteristischen Ententeich-Kopfform setzt der Hut moderne Akzente. Berühmtester Hutträger dieses Modells ist die Filmfigur Indiana Jones.
  • Cattleman: Der ursprünglichste aller Cowboyhüte ist der Cattleman mit einem mittig eingedellten Kopfteil, seitlichen Einbuchtungen und einer weit nach oben gebogenen Krempe. Durch seine relativ steife Form sitzt der Filzhut – zumeist besteht er aus Haarfilz oder Wollfilz – stattlich und hoch.

 

Für die Dame


Die Qual der Wahl – auch für die Frau gibt es schier unerschöpfliche Variationen von Kopfbedeckungen. Da fällt die Entscheidung nicht leicht. Zum festlichen Anlass kann Frau zu einem hochwertigen Schlapphut oder Glockenhut greifen, in der Freizeit eher zum Trilby oder zum lässigen Strohhut.

  • Anlasshut: Schmückende Kopfbedeckung für Damen mit dekorativen Verzierungen und Applikationen, welche gerade zu besonderen Anlässen getragen wird.
  • Florentinerhut: Der Florentinerhut ist ein breitkrempiger, flacher, mit Blumen oder einem Schleier verzierter Strohhut.
  • Glockenhut: Tiefsitzende Kopfbedeckung für Damen in Form einer Glocke. Der Hut hat eine nach unten hängende Krempe, die tief ins Gesicht gezogen wird. Diese kann schmal ausfallen und gegebenenfalls den Nacken frei lassen oder auch so breit sein, dass sie wellenartig um den Kopf herum fällt.
  • Schlapphut: Der Schlapphut ist eine biegeweiche Kopfbedeckung mit flexibler, herunterhängender Krempe. Er zerdrückt weder aufwendig gestaltete Frisuren für festliche Anlässe noch lockere Flechtfrisuren.
  • Toque: Eine weiche Kopfbedeckung ohne oder mit schmaler, aufgerollter Krempe.
  • Trilby: Der Trilby ist ein kompakter Hut mit dünner, hinten verstärkt nach oben gebogener Krempe und Einbuchtungen im vorderen Kopfteil an beiden Seiten.

 

Für den Herrn


Damit Mann zu jeder Gelegenheit auch auf dem Kopf stilecht gekleidet ist, sollte er dem Anlass entsprechend beispielsweise zu Pork Pie, Trilby, Kreissäge oder Player greifen.

  • Ballonmütze: Diese Mütze hat Ähnlichkeit zur Schieber- oder Schirmmütze, ist dabei aber wesentlich voluminöser. Sie wird aus mehreren tortenstückförmigen Teilen zusammengenäht und hat einen Schirm im Stirnbereich. Nicht zu verwechseln ist die Ballonmütze mit der schmaleren, eher schnabelförmigen Gatsby Cap, bei welcher der Schirm von dem Ballonteil überdeckt und damit vernäht ist.
  • Biedermeiermütze: Kopfbedeckung mit leicht konischem Kopfteil und überdimensional großem Schirm.
  • Homburger: Herrenhut aus Filz mit hochgebogener Krempe und einer typischen Delle im vorderen Kopfteil.
  • Kreissäge: Seinen Namen verdankt dieser sehr flache Strohhut mit meist unifarbenem Hutband seiner kreisrunden Form. Die Kreissäge hat Ähnlichkeit mit dem Pork Pie und spiegelt die Ende des 19. Jahrhunderts entstandene Hutmode wider, die bei Ausflügen und Tanzveranstaltungen zum guten Stil des Mannes gehörte.
  • Player: Der Player ist quasi eine Mischung aus Trilby und Pork Pie. Dieser Hut hat eine nach oben geschwungene, eher kurze Krempe und beidseitige Einbuchtungen im vorderen Kopfteil, welche der Griffigkeit des Hutes dienen.
  • Pork Pie: Der Pork Pie ist ein flacher, mit schmaler, meist nach oben gebogener Krempe gestalteter Hut, der einen tellerförmigen Kopfteil hat.
  • Trilby: Der Trilby ist ein kompakter Hut mit dünner, hinten verstärkt nach oben gebogener Krempe und Einbuchtungen im vorderen Kopfteil an beiden Seiten.

 

Besondere Modelle


Bei den etwas ausgefalleneren Modellen handelt es sich um einzigartige Hutformen, welche durch die Form eindeutig einem Ort, einer Kultur, einer Persönlichkeit oder einem Beruf zugeordnet werden können.

  • Andalusier: Der Andalusier ist ein schwarzer, starrer und flacher Herrenhut mit Kinnband aus Spanien. Durch seine schlichten und markanten Konturen hat er entfernt Ähnlichkeit mit der ebenfalls bekannten Kreissäge.
  • Dreispitz: Altertümliche Kopfbedeckung mit hochgeklappter Krempe an drei Seiten. Von oben betrachtet sieht diese Hutform aus wie ein Dreieck.
  • Elbsegler: Der Elbsegler – auch als Schiffermütze bekannt – ist eine schlichte, flache Schirmkappe aus dunkelblauer Schurwolle. Charakteristisch ist sie mit einer Zierkordel oder einem ledernen Riemen ausgestattet. Ein naher Verwandter des Elbseglers ist die Prinz-Heinrich-Mütze, welche einen steiferen Mützendeckel und einen höheren Steg hat.
  • Fez: Orientalische Kopfbedeckung in Form eines Kegelstumpfes aus rotem Filz mit einer seitlich herunterhängenden Quaste.
  • Fliegermütze: In klassischer Version eine eng anliegende Lederhaube mit Verschluss unter dem Kinn, der den sicheren Halt der Mütze gewährleistet.
  • Kochmütze: Der Klassiker ist die weiße, meist hohe, relativ starre Kochmütze, doch es gibt noch weitere Formen. Die Kochmütze in Schiffchenform sowie das Bandana Corsaire sind Kochmützen, die ursprünglich eher den Köchen von niedrigerem Rang zugesprochen wurden.
  • Sombrero: Schattenspendende Kopfbedeckung mit überdimensionaler, nach oben gebogener Krempe und spitz zulaufendem Kopfteil. Der Sombrero ist Bestandteil der traditionellen, mexikanischen Tracht.
  • Tropenhelm: In tropischen und subtropischen Regionen genutzte Kopfbedeckung in Form einer Halbkugel mit Entlüftungskäppchen und einem nach unten geneigten Schirm mit Kinnriemen zur Zierde.
  • Turban: Traditionell gewickelte Kopfbedeckung aus dem alten Orient. Hierbei werden Stoffstreifen direkt um den Kopf oder um eine auf dem Kopf gelegte Kappe gewickelt.
  • Zweispitz: Kopfbedeckung mit beidseitig hochgerollter Krempe und zwei Spitzen. Berühmtester Träger dieses Hutes ist Napoleon Bonaparte, der diesen Hut quer auf dem Kopf trug. Der Zweispitz kann alternativ auch mit einer Spitze nach vorne getragen werden.